Was verbirgt sich hinter Touch-Applikationen? Weshalb könnten diese für Ihren Messestand spannend sein? Und worauf kommt es bei der Entwicklung einer solchen Anwendung für Ihren nächsten Messeauftritt an? In diesem Blogbeitrag erfahren Sie es.

Von mobilen Apps und Applikationen

Klären wir ganz kurz die Begriffe: Eine Applikation ist ein IT-Programm, auch Software oder Anwendung genannt.

Der deutsche IT-Fachbegriff Applikation, abgeleitet aus der englischen Bezeichnung application, wird oft mit App abgekürzt. Mit Einführung des iPhones, besser gesagt mit dem „iOS App Store“, kamen die mobilen Apps auf den Markt. Und seitdem werden die Begriffe Apps und mobile Apps häufig synonym verwendet. Mehr noch: Viele denken beim Begriff App intuitiv an die mobile App ihres Smartphones.

Und natürlich gibt es mittlerweile auch zahlreiche spannende Event-Apps für das Smartphone, doch in diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf die Applikationen für Ihren Messestand.

Zu Applikationen zählen auch mobile Apps

Zu Applikationen zählen auch mobile Apps

Touch-Applikationen für mehr Interaktion auf Ihrem Messestand

Die meisten Applikationen, die Sie auf Messeständen finden werden, sind interaktive Touch-Applikationen. Und schon in der Bezeichnung liegt die Begründung: Wir Menschen wollen interagieren. Wollen selbst etwas anschauen, anfassen und erforschen – statt stumpf irgendetwas anzuschauen. Das gilt für das einfach abgespulte Produktvideo genauso wie für die frontale Folien-Schlacht mittels PowerPoint. Wir wollen stattdessen etwas selbst entdecken dürfen – so wie wir es von Kindern kennen und auch selbstverständlich finden.

Und so finden auch Ihre Messebesucher Ihre Produkte viel spannender, wenn sie selbst entscheiden können, was sie interessiert. Wohin sie selbst noch einmal navigieren und was sie sich genauer anschauen wollen.

Von der Idee zur Umsetzung

Am Anfang ist da die vage Idee „Wir wollen unsere Inhalte ansprechend verpacken. Es sollte ein eyecatcher sein. Zugleich sollte dieser seriös erscheinen und informativ sein.“

Dann könnte eine Touch-Applikation das Richtige für Sie sein. Erarbeiten Sie vor der Umsetzung unbedingt ein Konzept für Ihre neue, interaktive Produkt-Präsentation. Lassen Sie sich dafür von Experten beraten oder holen Sie intern die richtigen Köpfe an den Tisch. Klären Sie vor der technischen Umsetzung unbedingt folgende Fragen:

  • Welches Ziel wollen wir mit der Touch-Applikation erreichen?
  • Was sind wichtige Punkte des Exponates bzw. der Präsentation?
  • Welche Botschaft(en) wollen wir rüberbringen?

Lassen Sie erst dann das passende Layout erstellen und basierend darauf Touch-Applikationen programmieren. Je nach Konzept wählen Sie bzw. Ihr Dienstleister die passende Plattform. Die Wahl dieser hängt davon ab, ob Sie später noch mobile Versionen für den Vertrieb adaptieren wollen oder ob Sie die Anwendung auf einer Website integrieren wollen.

Hier sind 2 Displayebenen im Einsatz. Die vorderen transparenten Displays sind touchfähig. Klicke ich auf dieses, öffnet sich auf der Displaywand dahinter die Information passend zu meiner eben getätigten Auswahl.

Damit Touch-Applikationen auffallen

Messehallen sind voll, Messestände auch. Wenn Sie wollen, dass Ihre Touch-Applikationen überhaupt wahrgenommen wird, muss sie von Weitem sichtbar sein. Wählen Sie daher große Displays, die auch aus der Ferne schon Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Platzieren Sie – wenn Sie können – diese am Gang und lassen Sie an diesen Displays außerdem automatisch ein Video laufen, solange kein Besucher an Ihrer Anwendung steht. So nehmen die Besucher schon von Weitem wahr, dass dort etwas passiert.

Weniger ist mehr

Das gilt in so vielen Bereichen unseres Lebens und natürlich auch hier: Widerstehen Sie der Versuchung, alle Detailinformationen in Ihre Touch-App zu packen. Nur die Kernbotschaft muss rüberkommen.
Auf der Messe geht es immer noch darum, mit Ihren Kunden ins Gespräch zu kommen. Machen Sie die Kunden mit den Touch-Apps auf Ihre Produkte und Lösungen aufmerksam. Zeigen Sie Dinge, die sich sonst nur schwer vorstellen lassen. Schneiden Sie die Vorteile Ihres Produktes nur kurz an. Haben Sie Mut zum Weglassen.

Lassen Sie Ihre Kunden ein wenig das Exponat selbst entdecken und gehen Sie dann ins Gespräch über. In diesem können Sie dann auch die Fragen zu den Details Ihrer Exponate oder Lösungen klären.

#eventprofs #messedigital 30seitige technische Informationen will auf der Messe niemand in einer Touch-App sehen. Eine gute Touch-Applikation ist chic, einfach und smart und zeigt nur das Wesentliche. Klick um zu Tweeten
Gespräch auf Messestand

Gespräch auf Messestand

Touch-Applikationen nach der Messe

Viele entwickeln die Touch-App für die Präsentation auf ihrem Messestand. Doch auch nach dem Event können Sie Touch-Applikationen für Ihre Marketing- und Sales-Aktivitäten nutzen. Adaptieren Sie die Anwendung für den mobilen Einsatz und schon können Sie diese auch Ihren Vertrieblern auf einem iOS-Tablet mit auf den Weg geben.

#eventprofs #messedigital Touch-Apps von Messeauftritten lassen sich später für den Einsatz auf einem Tablet adaptieren. So können Sie Ressourcen und Ideen mehrfach nutzen. Klick um zu Tweeten

Von Vorlaufzeiten und Kosten

Bestimmt fragen Sie sich, was so eine App kostet und wie viel Zeit Sie dafür einplanen müssen. Sehr berechtigte Fragen, die wir hier ganz im juristischen Stile beantworten wollen: Es kommt darauf an.

  • Gibt es schon ein Hardware- und ein Softwarekonzept?
  • Haben Sie bereits ein Layout? Oder muss dieses erst noch erstellt werden?
  • Welche Daten liegen in welcher Form bereits vor? Müssen Daten aufbereitet oder gar neu erstellt werden?
  • Soll Ihr Dienstleister alles entwickeln und startet er bei Null?

All diese Fragen beeinflussen die Kosten und natürlich auch die Vorbereitungszeit für Ihre App. Bedenken Sie bei der Zeit- und Kostenplanung auch, dass Sie für die Entwicklung einer guten App

  • jemanden brauchen, der das Projekt managt
  • und jemanden, der die Anwendung programmiert.
  • Testschleifen und möglicherweise Testbauten benötigen
  • Anpassungen vornehmen wollen und können.

Eine interaktive Touch-App wird in jedem Falle individuell für Sie programmiert. D.h. Sie sollten mit der Planung mehrere Wochen, manchmal auch Monate, zuvor beginnen. Grundsätzlich gilt: Je komplexer, desto eher.

Touch-Applikationen brauchen ein Konzept

Touch-Applikationen brauchen ein Konzept

Woran Sie einen guten Anbieter erkennen

Auch hier gilt: Qualität und Know-how haben ihren Preis. Schauen Sie auf die Referenzen, fragen Sie in Ihrem Netzwerk nach Empfehlungen. Wer hat Erfahrungen mit interaktiven Touch-Applikationen? Und funktionierten diese vor Ort auch wirklich einwandfrei? Kann der Anbieter auch mal einen Testaufbau machen? Und Ihnen diesen zeigen bzw. Sie dazu einladen?

👉 Bei cueconcept können Sie sich darauf verlassen, dass es funktioniert. Denn wir arbeiten sehr eng mit unserer Partnerfirma pave zusammen. So verfügen wir über essenzielles Hardware-Know-how und können in den eigenen Räumen schnell einmal einen Testaufbau durchführen und die Bugs „rausfischen“.

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