Ganz kurz vorneweg: Wir reden in diesem Artikel generell von einer Applikation, z.B. von interaktiven Touch-Applikationen. Eine konkrete Event-App meinen wir damit nicht, wobei sicherlich auch diese Stolpersteine beim Entwickeln einer Event-App lauern.

1. Kein Ziel für die App

Was für andere Bereiche des (Berufs-)Lebens gilt, ist auch hier wahr: Sie brauchen ein Ziel für Ihre Applikation. Was soll die Applikation bringen? Daraus leiten sich viele andere Entscheidungen ab. Letztendlich können Sie auch nur dank eines Ziels festlegen, ob die Applikation erfolgreich war oder nicht.

Sie brauchen ein Ziel

Sie brauchen ein Ziel  – auch bei einer Applikation.

2. Zu kurzfristig vor der Messe anfragen

Planen Sie bei der Entwicklung einer Applikation von Anfang an auch Zeit für Änderungsschleifen, Konzeptions-Zeit und vieles mehr ein. Kommt es doch dazu, dass Sie sehr kurzfristig bei einem Dienstleister nach einer App anfragen, dann passen Sie unbedingt Ihr Ziel an die verbleibende Zeit an. Alles andere wird sehr hektisch und wirkt sich auf die Qualität der App und damit auf das Erlebnis Ihrer Besucher aus.

3. Die App wegen der App

Ok, es ist beeindruckend, was wir heutzutage alles können. Doch wenn die Technik vor dem Nutzen der Anwendung steht, läuft etwas schief. Getreu dem Motto „Wir machen eine App, weil’s halt geht“. Besser: Was wollen wir erreichen? Und welche Technik hilft uns dabei?

#eventprofs Wenn die Technik vor dem Nutzen der Anwendung steht, läuft etwas schief. Mehr Stolpersteine: #messedigital #eventtech Klicken Sie um zu Tweeten
Mehrwert mit einer App bieten

Mehrwert mit einer Applikation bieten

4. Bugs & Co.

Unsaubere Arbeit, z.B. aus Zeitnot, bemerken Ihre Besucher sofort. Die Gefahr, dass Sie noch Bugs mit auf die Veranstaltung nehmen, ist besonders hoch, wenn es vor Ihrer Veranstaltung keine Abnahme mit bzw. durch den Dienstleister gibt.

5. Technik, die vor Ort nicht läuft

Die Gründe dafür sind vielfältig. Auch dafür sollten Sie eine Abnahme vor der Veranstaltung durchführen und die Applikation auf Herz und Nieren prüfen. Und bedenken Sie stets: Qualität hat ihren Preis.

6. Unsaubere Planung

Achten Sie darauf, dass Sie von Anfang Timings setzen und sich dann auch an diese halten. Das ist besonders wichtig, wenn viele Gewerke zusammenarbeiten. Und wenn diese voneinander abhängig sind, zum Beispiel: Messebauer, Technik, Content-Agentur und Programmierung.

Zeit-Puffer und Termine planen

Zeit-Puffer und Termine planen

Fazit

Beim Entwickeln einer App lauern einige Stolpersteine. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Ziel, planen Sie ausreichend Puffer ein, stellen Sie den Nutzen in den Vordergrund und sorgen Sie für ausreichende Testläufe. Dann sollte es auch mit Ihrer Applikation klappen.

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